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Die Geschichte eines Cabrios, die kein Ende nimmt



So jetzt erzähl ich euch mal ein wenig über mein zweites Projekt!
Es ist ein VW Käfer Cabrio 1302 LS mit eigentlichen 50PS und wurde im Jahre 1971 ausgeliefert. Ungefähr 4Jahre später (1975), was aber nicht ganz genau festgestellt werden konnte, kaufte mein Vater mit meiner Mum als das erste Familien-Auto dieses schöne Cabrio, damals war es orange mit schwarzem Verdeck und komplett original! Mein Dad aber fand das, wie ich dannach sogar noch, ein wenig zu original und verpasst dem guten stück 185er Reifen, Zusatzscheinwerfer und ein niedlichen Frontspoiler. Innen kamen NSU TT Tacho und Drehzahlmesser und POrsche Öldruck-.Temperatur- und Tankanzeige zum einsatz, jedoch waren einige der Instrumente nie zum Einsatz gekommen, ich denke mal einer der Gründe wieso bezieht sich auf "faulheit", davon hab ich auch einiges geerbt! :D
Das Cabrio hat auf einer der vielen Touren nach Spanien einmal die BIege gemacht und bekamm einen austausch Motor ---> AS41 Gehäuse, schööne Tuning Basis! Also neuer Motor und in Spanien, also was macht man? Attacke zum Strand... mir kommen heute noch die Tränen, dazu aber später mehr. Na ja nichts desto trotz, viele Jahre vergingen und das Cabrio wurde zum Sommerauto, weil das Verdeck kaputt ging und durch Familienzuwach ein Mercedes Kombi als Alltags-Auto einzug hiel.
Dann musste es ja so kommen und ungefähr im Zeitraum zwischen 1988 und 1990 hat mein Vater einen Auffahrunfall mit dem guten Cabrio gehabt und wurde für viel Geld instand gesetzt und zugleich umlackiert... in Silber, sah klasse aus Aber leider, wie es die Hinterhofwerkstätten immer machen, nur Flächendecken lackiert, sobald man die Rücksitzbank entfernt hat, war alles im Original lack! Desweiteren wurde zu dem Zeitpunkt schon die ersten Durchrostungen festegestellt und sagen wir mal "überschweißt", also nichts mit rausschnippeln, neues Blech anpassen und reinbruzeln, nein einfach blech drauf, anpunkten, mitm Hammer zurecht kloppen und weiter punkten...
Na ja seit dem wurde das Fahrzeug nurnoch alle 2-3Jahre einmal im Sommer bewegt und in einer Garage gelagert.. klingt gut, war es aber nicht! JETZT gehts erst richtig los... klein Jensy mit ungefähr 15 Jahren leicht angetrunken zu Silvester auf einer Party und findet eine Auto-Zeitschrift... blättern wir ma los, wa? Dann auf Seite 142 blieb ich stehn.. meine Augen wurden grööößer und es fing an aus meinem Mund zu... lassen wird das, zumindest war es ein Silberblauer Käfer schön dezent getunt der mir den Kopf verdrehte... der Käfer hängt auch an meiner Wand um mich täglich dran zu erinnern wie alles Begann... "Neozitier" Na ja dann des öfteren VW-Zeitschriften geholt und langsam aber sicher sich über die Krabbler schlau gelesen, dann wollte ich das Cabrio tunen... wenn schon, dann richtig, also zum POrsche-Händler und nach passenden Teilen angefragt... der sagte jedoch nur "kauf die die Bodengruppentherapie, lies dir die durch und dann kannste wieder kommen" Also Bodengruppentherapie gekauft und los gings, langsam erfahren was das Cabrio ist und was draus werden kann... Joa, LV mit flacher Scheibe und VA mit Federbeinen und 3-Punkt-Befestigung! Hmm Später mit 2-Punkt.. hmm 3 klingt stabiler und besser, also Freude *G*
Weiter gelesen... Mist, POrsche verbaut auch 2-Punkt! Mist, na ja legen wa die Möhre erstmal tiefer und dann später, wenns Geld da ist, gehts los... gesagt, getan. Tieferlegungsfeder gekauft, Federspanner ausgeliehn und los gings, nach 10min schruaben "KNACK" "Sch****, Schruabe abgedreht, hmm egal neues Traggelenk, wird schon", also federbein raus, Feder gewechselt und beiseite gelegt, muss ja erst ein neues Traggelenk her... ab auf die andere Seite, nach 10min schrauben "quieeeck" "Mist, das gibts doch nicht, schraube runter genudelt... hmm, gut jetzt isses so weit, UMBAU" Also ab in die Bucht und Teile geordet für den Umbau auf 2-Punkt-VA! Teile da und angepasst aber die Bolzen für die Achsschenkel fehlten, na ja wittmet man sich halt erstmal anderen kleinigkeiten! Na ja, was rauskam... VOLL RESTAURATION! Komplett zerlegt und in Regale und Schränken verstaut steht das Cabrio nun mehr bei mir Rum *G*
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Die Karosserie jedoch steht noch in Horn (Detmold) beim Schweißer meines Vertrauens und wird dort wohl noch ein paar Wochen verweilen... sobald es wieder da ist, geht los mitm Tuning... was alles geplant ist und so werd ich in den nächsten Tagen mal Tabelarisch festhalten. Somit sag ich für diese Thema gute Nacht und bis zum nächsten Beitrag!
Mfg
JenseMann
28.7.06 22:19
 


bisher 2 Kommentar(e)     TrackBack-URL


Mama (4.8.06 10:04)
Ich fand das Cabrio soooo schön - und wie sieht es jetzt aus???????????? Schade, hätte es gern so behalten, wie es war - aber - eben Männer..........


Mama (5.8.06 22:22)
Nachdem ich alles noch einmal genau durchgelesen habe, muß ich doch einiges richtigstellen:
1976 kaufte Dad das Cabrio in orange und getunt mit allen Instrumente, Auspuff und Reifen. Etliche Jahre fungierte es als Alltagsauto, auch im Winter, z. B. während der Bundeswehrzeit Hannover - Hamburg jedes Wochenende. Ca. 1982 segnete der Motor auf einer Fahrt von Hannover nach Flensburg das Zeitliche. Wegen fininazieller Ebbe verabschiedete sich Dad von dem Doppelvergaser und baute einen normalen 1300 ein. Einige Jahre später - das Cabrio wurde längst nur als Sommerauto genutzt - investierte er einige Mark in das Auto und ließ ihn u. a. lackieren -- endlich in unserer Wunschfarbe silber!
Ende 1986 zogen wir nach Spanien - wo wenige Monate später auch der Autor geboren wurde - hier kam das Auto zu seinem großen Einsatz: irgendwie ist in Spanien (fast) immer Cabriowetter!!! So ging es mit dem Fahrzeug oft zum Strand, und alles mußte mit: Sandspielzeug, Decken, Sonnenschirm....wie kann denn da bloß Sand ins Auto kommen?? 1990 kamen wir (das Cabrio einige Wochen später per Spedition) wieder zurück nach Deutschland - und mußten versuchen, das Verdeck zu schließen!! Hier kam das Gefährt nur gelegentlich und im Sommer zum Einsatz, da es für eine sechsköpfige Familie mit größeren Kindern doch etwas eng war. Als der Autor vor 3 oder 4 Jahren nur eine "Kleinigkeit" an dem Cabrio ändern wollte, sagte ich energisch: NEIN! Aber wer hört schon auf Mama, eine Frau, die eben kein technisches Verständnis hat?? Und so begann die endlose Destruktion des armen Autos, aber ich hoffe, daß es irgendwann nochmal ein gutes Ende nimmt!! Und dann muß der Autor ein großes Fest geben (darauf warten aber wohl schon mehrere!!)
Mama

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